Die Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst aus der Gemeinde Borchen wurden bis zum 17.03.2003 durch speziell geschulte Feuerwehrbeamte der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn mit hauptamtlichen Kräften
Mit Umsetzung des Rettungsdienstbedarfsplanes sind alle Notrufe seit dem 17.03.2003 zur Kreisleitstelle Paderborn in Büren-Ahden umgeschaltet.
Dort nehmen zu jeder Tages- und Nachtzeit speziell geschulte Feuerwehrbeamte des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes die Notrufe
Des weiteren habe sie als Zusatzqualifikation am Institut der Feuerwehr in Münster den Gruppenführerlehrgang und den Leitstellenlehrgang besucht.
Die Alarmierung des Löschzuges Kirchborchen erfolgte bis 1986 ausschließlich durch Sirenenalarmierung. 1986 wurde mit der Anschaffung analoger BMD Funkmeldeempfänger der Firma Motorola begonnen. Damit hatte die Zeit der „stillen Alarmierung“ auch in den Löschzug Kirchborchen ihren Einzug gefunden.
Es wurden zwei "Schleifen" eingerichtet. Eine "kleine Schleife" für Einsätze bei denen ein geringer Kräfteansatz zu erwarten war und eine „große Schleife“.
Der „kleinen Schleife“ waren die FM/SB
Da zu Anfang aus Kostengründen nicht jeder FM/SB mit einem analogen Funkmeldempfänger ausgestattet werden konnte, wurden einige Funkmeldeempfänger durch zwei FM/SB „besetzt“. Diese wechselten wöchentlich den Besitzer.
Nach und nach wurde für jeden FM/SB ein analoger Funkmeldeempfänger beschafft, so dass eine höhere Effektivität der Erreichbarkeit der FM/SB erreicht wurde. Ein weiterer Vorteil war, das weitestgehend die Alarmierung über Sirene und somit eine Lärmbelästigung für die Bevölkerung unterbleiben konnte.

Mit Einrichtung der digitalen Alarmierung 1995, durch die Kreisleitstelle Paderborn, wurde mit der Umrüstung von analogen in digitale Funkmeldeempfänger begonnen. Defekte Melder, deren Reparatur nicht im Preis-Leistungs-Verhältnis steht, werden durch digitale LX2plus Funkmeldeempfänger der Firma Motorola ersetzt.

Mit der Modernisierung und der Beschaffung eines neuen Einsatzleitrechners der Firma CKS in der Kreisleitstelle Paderborn konnte auch die Alarmierung der Einsatzkräfte „verfeinert“ werden.
So wurden aus der „kleinen und der großen Schleife“ zwei gleichstarke Gruppen gebildet, die wochenweise ihren Dienst verrichten.
Dazu wird bei der Auslösung bestimmter Stichworte mit niedrigem Kräfteansatz je nach Woche die Gruppe 1 (ungerade Woche) oder Gruppe 2 (gerade Woche) alarmiert. Bei großem Kräftebedarf werden beide Gruppen mit einer Alarmierung (einem RIC) in den Einsatz versetzt.
An Werktage werden in der Zeit von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr grundsätzlich beide Gruppen alarmiert.