Ein Jahr lang haben 21 Feuerwehrleute aus Salzkotten und Borchen in Theorie und Praxis geübt und sind nach 160 Stunden jetzt fit für den Einsatzdienst. Die Ausbildung zum Truppmann absolvierten sie in vier Modulen. Für die fachliche Anleitung sorgten Ausbilder aus beiden Wehren. Die gemeinsame Ausbildung habe sich gut eingespielt, erklärte Salzkottens Vize-Wehrführer Alfons Bunte. Im Mittelpunkt der Ausbildung standen Brandbekämpfung, technische Hilfeleistungen, Erste Hilfe und Rechtsgrundlagen.
Zwar kennen beide Wehren dank guter Nachwuchsförderung über die Jugendfeuerwehren keine Nachwuchssorgen, doch häufig verlassen junge, gut ausgebildete Kräfte die Wehr, um in anderen Regionen zu studieren oder zu arbeiten. Ein weiteres Problem stellt für die Feuerwehren die so genannte Tagesalarmstärke dar. Aufgrund fehlender Arbeitsplätze am Ort arbeiten viele Feuerwehrleute außerhalb und sind deshalb tagsüber nicht einsetzbar.
Bericht / Foto: Neue Westfälische